Existenzgründung ist häufig mit dem Einsatz erheblicher finanzieller Mittel verbunden. Wenn Sie - was die Regel ist - aber nicht über ausreichendes Startkapital verfügen, brauchen Sie jemanden, der Ihnen entsprechende Kredite gibt. Diese Kreditgeber müssen von Ihnen überzeugt werden, dass das eingesetzte Geld gut angelegt ist. Dabei sind insbesondere folgende Punkte zu beachten:
- Erarbeiten Sie Ihr Unternehmenskonzept und stellen Sie es in Ihrem Business-Plan dar.
- Stellen Sie in Ihrem Marketingkonzept dar, wie Sie Ihr Unternehmen auf das Marktgeschehen und Ihre möglichen Kunden ausrichten wollen.
- Zeigen Sie in Ihrem Finanzplan, welchen Kapitalbedarf Ihr Unternehmen zu welchem Zeitpunkt vermutlich benötigen wird oder welche Überschüsse zu erwarten sind.
- Machen Sie sich rechtzeitig Gedanken über die rechtlichen und steuerlichen Aspekte Ihrer Existenzgründung. Falls Sie nicht ganz sicher sind, konsultieren Sie lieber einen Anwalt und/oder einen Steuerberater, bevor Sie sich entscheiden.
- Ein besonderer Hinweis für alle, die den Schritt in die Selbständigkeit aus der Arbeitslosigkeit heraus wagen: Sprechen Sie mit Ihrer örtlich zuständigen Agentur für Arbeit über den Existenzgründungszuschuss ("Ich-AG") und das Überbrückungsgeld und zwar unbedingt vor Aufnahme Ihrer selbständigen Tätigkeit. Die Broschüre Hinweise und Hilfen zur Existenzgründung bekommen Sie bei der Bundesagentur für Arbeit.